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Stapferstrasse 8/10, Zürich

Sanierung Mehrfamilienhaus mit Anbau 2013-2014

 

 

 


Das Doppelhaus von 1882 liegt etwas zurückversetzt von der Stapferstrasse zwischen dem heterogenen Bebauungsmuster um die historische Stapferstube und den grosszügigen Mehrfamilienhäuser der Jugendstilzeit.

Die quasi vorgelagerte ‚Baulücke’ auf den bestehenden Garagen wird mit einer Neubau-Erweiterung in Strassenflucht gefüllt.

 


Das Gebäude wurde in den 80er-Jahren umgebaut und auf engstem Raum mit kombinierten Küchen/Bädern ausgestattet, wobei viele ursprüngliche Gestaltungselemente verloren gingen.

Der Neubau ermöglicht es, den kleinteiligen Altbauwohnungen einen grosszügigen Wohnraum mit grossen Fenstern auf der Sonnenseite vorzulagern und mit einem Balkon zu erweitern. Durch den baurechtlich bedingten Versatz zum Altbau kann das Eckzimmer mit Täfer und Parkett intakt erhalten bleiben.

 

In der dunklen Innenzone wird ein neues Badzimmer, welches im ursprünglichen Grundriss fehlte, realisiert. So ergibt sich eine kontrastreiche Kombination von neu und alt.

Durch ein vergrössertes, ehemaliges Fenster wird der Durchgang vom Altbau in den Neubau inszeniert. Die Küche im Altbauteil ist über wenige Stufen mit dem Wohnraum im Neubauteil verbunden. Der Höhenversatz gibt dem modernen Wohnraum zusätzliche Grosszügigkeit.

 



Die kleineren Dachwohnungen werden durch eine vorgelagerte Aussichtsterrasse auf dem Neubauteil grosszügig erweitert und bieten einen sensationellen Blick über Stadt bis zum Üetliberg.